Home
Karl Kaus (1901-1973)
Karl Kaus (1901 - 1973)

Der Hamburger Unternehmer Karl Kaus (1901-1973) widmete den Ertrag seiner Lebensarbeit einer Stiftung zum Schutz von Natur und Tierwelt.

Seine Tochter Dr. Lieselotte Klaproth, geb. Kaus, gründete im Jahr 1981 den Karl Kaus Gedächtnisfonds e. V., der 1994 zur Karl Kaus Stiftung wurde. Die Stiftung hat ihren Sitz in Hamburg, die Geschäftsstelle befindet sich seit 2007 in Bremen.

Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
Dies sind die Ziele der Stiftung.

Die Satzung finden Sie hier (pdf, 180 Kb).

 

Dr. Lieselotte Klaproth (1929-2015)

Dr. Lieselotte Klaproth (1929-2015)

Die Karl Kaus Stiftung trauert um Ihre Stiftungsgründerin. Am 13.04.2015 verstarb unsere Ehrenvorsitzende Frau Dr. Lieselotte Klaproth in Bad Neuenahr.

Geboren am 28.08.1929 in Frankfurt a. M. als Tochter von Karl Kaus (1901-1973), Kaufmann, und Emilie (Emmy) Kaus (1901-1977), Hausfrau.
Frau Dr. Klaproth studierte Pharmazie in Hamburg (1953-1956) und promovierte an der Freien Universität Berlin 1966.

Sie war eine persönlich zurückhaltende, bescheidene und zugleich großherzige und stets freundliche Frau, die insbesondere das Leiden der Tiere sehr betroffen machte. Aber auch Menschen in Not war sie zugewandt.
Ihre Tierliebe und das Naturinteresse hat sie vor allem von ihrem Vater übernommen. Es war dessen Wunsch, dass seine Tochter das aus seiner erfolgreichen Firma ererbte Vermögen einstmals in eine Stiftung einbringen möge.

Aufgrund des Buches „Rettet die Vögel“ nahm sie damals Kontakt zu dessen Autor Prof. Dr. Gerhard Thielcke auf, einem bekannten Ornithologen und Naturschützer in Radolfzell am Bodensee. Beide arbeiteten beim Aufbau des Karl Kaus Gedächtnisfonds 1981 eng zusammen, durch den vor allem namhafte Naturschützer mit dem Emmy & Karl Kaus-Preis ausgezeichnet wurden. 1994 entstand aus dem Gedächtnisfonds die Karl Kaus Stiftung.

Frau Dr. Klaproth blieb auch nach der Niederlegung ihres Amtes als stellvertretende Vorsitzende im Jahr 2007 der Stiftung als Ehrenvorsitzende bis zu ihrem Tode eng verbunden, besuchte die meisten Vorstandssitzungen und verfolgte alle Aktivitäten mit dem größten Interesse.

Die Stiftung ist ihr Erbe. Der Vorstand und die Geschäftsstelle werden das Vermächtnis von Frau Dr. Klaproth in ihrem Sinne weiterführen.