Home
7.08.2015 11:56

Alle unter einem Dach!

Neues Refugium in altem Trafohäuschen für viele Tierarten in der Oberlausitz gebaut.

Schick ist es geworden – das alte Trafohäuschen nahe Rietschen in der Oberlausitz! Nun kann es vielen gefährdeten Arten als Quartier dienen, z. B. Fledermäusen, Mehlschwalben, Rauchschwalben, Hausrotschwänzen, Haus- und Feldsperlingen, Igeln, Reptilien und sogar dem Weißstorch.

Im Inneren brüteten bereits ab Mai Rauchschwalben, so dass der Innenausbau unterbrochen werden musste. Ab September werden im Innenraum noch Verbesserungen für Fledermäuse in Form von Rauputz und Dämmschichten angebracht, um dort auch Überwinterungsmöglichkeiten für die streng geschützten Arten zu schaffen.

Am Fundament wird es je einen Zugang für Igel und für Reptilien geben. Diese Strukturen werden noch durch einen Steinhaufen außen am Trafoturm ergänzt.
Der Horst auf dem Dach soll in den nächsten Jahren ein Angebot für den Weißstorch am Rande des demnächst zu rekultivierenden Abbaugebietes schaffen. Schon jetzt gibt es dort viele Feuchtwiesen und Felder als Lebensgrundlage für diesen beliebten Lausitzer Bewohner.

Die fachliche Begleitung des Umbaus erfolgte mit finanzieller Unterstützung der KARL KAUS STIFTUNG durch das Naturschutzinstitut Region Dresden (NSI).