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Mauersegler (c) Chris Romeiks/birdimagency.com
Mauersegler (c) Chris Romeiks/birdimagency.com

Mit einem neuen Schutzprogramm wollen der NABU Hamburg und die Karl Kaus Stiftung den Bestand des Mauerseglers und weiterer gebäudebrütende Vogelarten in Hamburg fördern. Zu den geplanten Aktivitäten gehören  praktische Artenschutzmaßnahmen und die Sensibilisierung für den Gebäudebrüterschutz.


Der Mauersegler braucht dringend unsere Hilfe. Durch Gebäudesanierungen verliert er derzeit viele Brutplätze. Damit steht der Mauersegler stellvertretend für die Gruppe der am Gebäude lebenden Tierarten, also für Dohle, Haussperling, Hausrotschwanz und zahlreiche Fledermausarten.
Als „Kunstfelsenbrüter“ ist der Mauersegler ein typischer Brutvogel der größeren Städte. Er  ist ein geselliger Höhlenbrüter, der seine Brutplätze in alten Gebäuden, meist im Bereich der Dachtraufen anlegt. Vor allem mehrstöckige Wohnblocks werden gerne von ihm angenommen. In Hamburg steht die Art auf der Vorwarnliste und hat in den letzten Jahrzehnten einen leicht rückläufigen Bestandstrend. Zu schaffen macht dem Mauersegler der aktuelle Sanierungsboom, bei dem der „Untermieter“ oft übersehen wird. „Energetische Sanierungen sind natürlich wichtig, schon mit Blick auf den Klimaschutz“, betont Marco Sommerfeld. „Aber wir wünschen uns, dass die Bauherren dabei nicht die Gebäudebrüter vergessen.“ Dabei kann man den Tieren schnell und einfach helfen, mit dem Anbringen von Nistkästen. Sie ersetzen verloren gegangene Brutgelegenheiten und schaffen einen adäquaten Ausgleich. Dafür möchte der NABU nun verstärkt werben. Bei seinem „Schutzprogramm für den Mauersegler und weitere gebäudebrütende Tierarten in Hamburg“ wird der Verband von der Karl Kaus Stiftung unterstützt, die Nistkästen bereitstellt.

Mauersegler (c) Mathias Schäf/birdimagency.com
Mauersegler (c) Mathias Schäf/birdimagency.com

2 für 1-Aktion. Machen Sie mit!
Helfen auch Sie dem Mauersegler und kaufen Sie einen Nistkasten beim NABU Hamburg. Zu ihrem Kauf erhalten Sie gratis einen zweiten Nistkasten dazu, gefördert von der Karl Kaus-Stiftung. Dieses einmalige Angebot gilt solange der Vorrat reicht. Pro Person wird nur ein Nistkasten gratis abgegeben.
    
Und so funktioniert es: Die Nistkästen erhalten Sie in der NABU-Infozentrale in der Klaus-Groth-Str. 21. Rufen Sie uns vorher an unter 040/ 69 70 89 0 oder schreiben Sie eine Email an Service(at)NABU-Hamburg.de damit wir Ihre gewünschten Nistkästen vorrätig haben. Die erworbenen Kästen müssen in Eigenleistung angebracht werden. Die Fotos von der Aufhängung veröffentlichen wir gerne auf unserer Homepage. Schicken Sie diese an die oben genannte Email-Adresse.

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