Junger Mauersegler

Für viele Menschen sind sie Inbegriff des Sommers - die mit lauten Rufen über die Dächer der Stadt fliegenden Mauersegler.

Doch gehen dieser Charakterart, aber auch z. B. dem Haussperling, vielerorts Nist- und Nahrungsplätze aufgrund von erforderlichen Sanierungs-, Abriss- und Rekonstruktionsarbeiten an Gebäuden und auf Freiflächen verloren.

Dabei bereichert eine artenreiche Tierwelt unser Lebensumfeld, und der Kontakt mit wildlebenden Tieren ist wichtig für uns und die Bildung und Erziehung unserer Kinder.

Mauersegler fliegen künstlichen Nistplatz an
Haussperlingsweibchen mit Futter

Ob wir unseren tierischen Nachbarn und ihren Bedürfnissen Beachtung schenken, hängt allein von unserer Bereitschaft ab. Um den Arten zu helfen, reichen oftmals schon kleine, unspektakuläre Veränderungen bei Rekonstruktion und Neubau. Ein jeder kann helfen, seine Stadt noch lebendiger zu machen. Wir beraten Sie gern.

In Bremen hat die Karl Kaus Stiftung daher im Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde und der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Bremen sowie mit finanzieller Unterstützung des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa (SUBVE), Bremen, ein Projekt zum Schutz der an Gebäuden brütenden Vogelarten ins Leben gerufen.

Auch nach dem Projektende im Dezember 2010 ist es der Karl Kaus Stiftung ein Anliegen, dieses erfolgreiche Artenschutzprojekt weiterzuführen. Bis zum Dezember 2012 wurden bereits mehr als 240 Mauerseglerquartiere erhalten oder neu geschaffen.

Mit einer großzügigen Spende unterstützt die KiK Textilien & Non-Food GmbH im Jahr 2013 die Arbeit unserer Stiftung für ein artenreicheres und lebenswertes städtisches Umfeld. Dazu sagt Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer für Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeit bei der KiK Textilien und Non-Food GmbH: „Uns liegt der Schutz der Natur sehr am Herzen. Deshalb haben wir auch an unserer Europazentrale in Bönen zahlreiche Nisthilfen in Kooperation mit der Karl Kaus Stiftung installiert." (mehr)

Hier finden Sie den Flyer "Wohnungsnot in der Stadt" (Datei 2 MB) sowie aktuelle Meldungen zu erfolgten Schutzmaßnahmen.

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Diese Seite geändert am 05.03.2013

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